BLEICHUNG GRAUER ZäHNE
Wie bleicht der Laser
Die grosse Energie des Laserstrahls übernimmt in diesem Fall die Katalysator-rolle. Ein Eingriff kann augenblicklich durchgeführt werden, was ohne die grosse Energie stundenlang dauern würde. Im Laufe der Behandlung wird ein starkkonzentrierter Karbamidperoxydstoff auf die Oberfläche, bzw. ins Innere des Zahnes gebracht. Das Karbamidperoxyd ist in der Lage die Kohlen-stoffmoleküle der Farbstoffe zu zersetzen. Fällt das Kohlenstoffmolekül aus-einander, verschwindet auch die die Verfärbung verursachende Farbe. Der Laserstrahl katalysiert diesen Verlauf, beschleunigt ihn auf ein Mehrfaches.
Wann soll man eine Zahnbleichung mit dem Laser wählen
Laserbleichung empfehlen wir vor allem bei einzelnen, starkverfÄrbten Zähnen. Meistens sind diese Zähne wurzelbehandelt, was hauptsÄchlich die graue Farbe verursacht.
In manchen Fällen löst Laserbleichung selbst das Ästhetische Problem. Am meisten benutzen wir sie als ergänzende Behandlung in der Ästhetischen Zahnmedizin. Einem gebleichten Zahn kann eine viel weissere Ästhetische Füllung angepasst werden. Bei der Anwendung von Porzellanhüllen kann es notwendig sein, da die graue Zahnfarbe durch das eischalendünne Porzellan durchschlägt.
Bei einem lebenden Zahn ist die Bleichung selten notwendig, im Allgemeinen bittet der Patient um die Bleichung mehrerer Zähne. In diesem Fall empfehlen wir nicht die Laserbleichung, sondern die Kaltlichttechnik oder die häusliche Zahnbleichung.
Über den Verlauf der Behandlung
Die Laserbleichung ist auch ohne Betäubung schmerzfrei, da sie bei wurzelbehandelten Zähnen angewendet wird. Der Patient spürt höchstens eine Erwärmung des behandelten Gebiets. Vor dem Auftragen des Zahnbleich-mittels wird auf das umgebende Zahnfleisch eine auf Licht bindende Zahn-fleischbarriere aufgetragen. Danach kommt das Bleichmittel auf die Zahn-oberfläche. Die Laserbestrahlung dauert ca.30 Sekunden, falls nötig wird wiederholt.





