Knochenersatz "Sinus – lift" Operation – Anhebung der Schleimhaut der Kieferhöhle
Im oberen Kieferknochen in der Gegend der Mahlzähne befindet sich die Kieferhöhle. Zwischen der untersten Ebene der Kieferhöhle und den Wurzelspitzen befindet sich oft nur einige Milimeter oder weniger Knochensubstanz. Es gibt Menschen, bei denen die Dicke mehr als 1 – 1.5 cm sind – es sind wirklich große Unterschiede zu messen.

Müssen die Mahlzähne entfernt werden, so verringert sich mit der Zeit die Knochendicke zwischen der Kieferhöhle und der Schleimhautebene. Der Grund dafür ist, dass nach der Zahnentfernung das Gebiet nicht weiter belastet wird – es erfolgt dort kein Kauen. Der menschliche Organismus ist so ausgebildet, dass sich alle Organe, Gebiete, die nicht benutzt werden zurückbilden.
Je mehr Zeit nach dem Zähneziehen vergeht,, desto dünner wird die Knochensubstanz und der Kieferhöhle !
- Wenn bei jüngeren Menschen die ursprüngliche Knochensubstanz dick genug ist und kein gesteigerter Knochenabbau besteht, der mit dem allgemeinen Gesundheitszustand zusammenhängt, bzw, seit dem Entfernen der Zähne nicht allzu viel Zeit vergangen ist,
- kann die Dicke des verbliebenen Knochens ausreichend für den Einsatz der Implantatschraube sein.
- Im schlimmsten Fall, hauptsächlich bei älteren Patienten, bleibt nicht die ausreichende Knochendicke für den Einsatz der kleinsten Schraube, so dass eine Operation zur Kieferhöhlenanhebung notwendig wird, damit das Implantat doch noch eingesetzt werden kann.
Operationsweisen zur Kieferhöhlenanhebung:
1. Operationsweisen zur Kieferhöhlenanhebung und gleichzeitiger Einsatz der Implantatschraube:
Unter dem Kieferhöhlengrund steht mehr Knochen zur Verfügung, so dass weniger Knochenauffüllung notwendig ist. In diesem Fall geschieht die Operation gleichzeitig mit dem Einsatz der Implantatschraube.Der Implantatstelle entsprechend wird die untere Schleimhaut der Kieferhöhle um das nötige Maß – das bedeutet ein paar Milimeter – angehoben, die so entstandene Lücke wird mit Knochenersatzstoffen (Bio-OSS Knochenersatzstoff) aufgefüllt. Das Implantat gelangt in das so gesteigerte Gebiet zum Einsetzen. Der neue Knochen und das Implantat heilen zusammen, verknöchert mit der Umgebung. Nach 6 Monaten kann der endgültige Zahnersatz angefertigt werden, so wie im Falle einer ohne "Sinus – lift" Operation.
2. Operation zur Kieferhöhlenanhebung in der 1. Phase danach in weiteren Sitzungen der Einsatz der Implantatschraube:
In diesem Fall führt der Arzt beim ersten Anlass nur die Operation zur Kieferanhebung durch, die Implantatschraube wird noch nicht eingesetzt. Im Allgemeinen ist das bei größerem Knochenmangel notwendig, wenn nur künstlich angebrachter Knochenersatzstoff ausreichend ist. Der Arzt bemüht sich , die notwendige Knochenmenge durch das eigene Knochenmaterial des Patienten zu ersetzen. Der einzusetzenden Knochen kann aus dem eigenen Munde des Patienten genommen werden (z.B. Kinngebiet, oder aus dem Gebiet hinter den unteren großen Mahlzähnen), oder aus dem eigenen Hüftknochen (dazu sind Krankenhausumstände erforderlich, in unserer Praxis werden solche Implantationen nicht durchgeführt !).
Nach Heilung des ersetzten Knochens , im Allgemeinen nach 8 Monaten, kann die Implantation durchgeführt werden, nach weiteren 4-6 Monaten Heilung folgt die entgültige Anbringung der Krone.





